Wunder der Natur
Wunder der Natur

Wunder der Natur

0.1 Apr 2014
Ended

Overview

Atemberaubende Landschaften und eine bunte Vielfalt an Bewohnern – quer durch Südamerika und Asien begibt sich die Dokumentationsreihe auf eine Reise zu fünf Wundern der Natur. Von Vietnams Drachenbucht zu den Iguazú-Wasserfällen in Südamerika und den größten Echsen der Welt auf die Komodo-Inseln in Indonesien. Entlang des Amazonas trifft das Filmteam auf rosa Delfine, und die letzte Etappe führt schließlich zu einem unterirdischen Fluss auf den Philippinen.

German
E1 #1

Halong – Die Drachenbucht

Mit ihren etwa 1.700 Inseln gehört die Halong-Bucht im Norden Vietnams seit 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Legende nach entstand die bizarre Karstlandschaft, als eine Drachenmutter mit ihren Kindern zum Spielen in die Bucht kam. Die Kinder wollten nicht wieder zurückkehren, blieben und versteinerten zu den Kalksteinfelsen. Filmemacherin Corinna Hackenbroch hat die Bucht besucht, jenseits der Touristenströme Einheimische getroffen und ihr Leben in dieser einmaligen Naturlandschaft beobachten können. Inmitten des Insellabyrinths haben sich rund 300 Familien in mehreren schwimmenden Dörfern niedergelassen. Vung Vieng ist eines der ältesten. Hier leben rund 200 Menschen ohne Strom und fließend Wasser auf Booten und selbst gebauten schwimmenden Häusern. In kleinen Käfigen und Netzen züchten die Dorfbewohner Fische für den eigenen Verzehr und den Verkauf. Bei ruhiger See fahren die Männer aufs Meer hinaus, um Seeschnecken und Muscheln zu ernten und so ihr Einkommen aufzubessern. Ein einfacher Luftschlauch mit angeschlossenem Kompressor versorgt die Taucher mit Sauerstoff – so können sie eine halbe Stunde unter Wasser bleiben, um den Meeresboden abzuernten. Zu den Besonderheiten der Halong-Bucht zählt das Festival in Quan Lan, bei dem ein prestigeträchtiges Drachenbootrennen stattfindet. Zwei Dörfer kämpfen um den Titel und keine Mühen werden gescheut: Es wird trainiert, gebetet, geopfert und mehr trainiert. Doch nur einer kann gewinnen … (Text: arte)

Apr 21, 2014 45m
E4 #4

Amazonas – Natur im Überfluss

Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern er steht zugleich für eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Der Regenwald mit seinen unzähligen Baumarten und seiner Insektenvielfalt ist ein wahres Wunder der Natur, dessen Bestand aber immer mehr bedroht wird. In dieser Episode geht Filmemacher Elmar Bartlmae auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur und bekommt die Tiere hautnah vor die Kamera. Die hochintelligenten Säuger sind auch für Igor Simoes ein zentraler Teil seiner Arbeit. Seine Delfintherapie soll kranken Kindern helfen, Mut zu schöpfen und besser ihren Alltag zu meistern. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr, da immer mehr Flächen abgeholzt werden, um Nutzflächen für den Anbau von Sojabohnen und Mais sowie für die Rinderzucht zu gewinnen. Brasilien zählt heute zu den größten Tierfutterproduzenten der Welt. Bereits in den 20er Jahren wurden im brasilianischen Regenwald im großen Stil Kautschukplantagen gebaut. Heute sind von diesen Plantagenanlagen nur noch Ruinen übrig, so wie in Fordlandia – einem Ort der nach seinem Investor Henry Ford benannt wurde. (Text: arte)

Apr 24, 2014 45m
E5 #5

Philippinen – Der Höhlenfluss von Sabang

Rund um den Globus finden sich Tausende Höhlen auf Äquatorhöhe. Einzig in seiner Art fließt durch eine dieser Höhlen auf den Philippinen mit knapp sechs Kilometern der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt: der Puerto Princesa Underground River. Filmemacher Rasmus Elsner reiste auf die Insel Palawan im Westen der Philippinen, um den unterirdischen Fluss zu entdecken, der direkt ins Südchinesische Meer mündet. Im Karstgebirge nahe des Fischerörtchens Sabang verschwindet der Kabayugan-Fluss im Fels. Über Jahrmillionen hat er sich seinen Weg durch den weichen Kalkstein gebahnt und dabei ein Höhlensystem geschaffen, von dem heute rund 30 Kilometer erforscht sind. Bis zu 70 Meter hohe Höhlen wölben sich über dem Fluss, manche Passagen gehören zu den größten der Welt. Der Höhlenfluss ist UNESCO-Welterbe, seit den 70er Jahren geschützt und seit den 90er Jahren Nationalpark. Zum 20 Hektar großen Park gehören unterschiedlichste Biotope – von Mangroven bis zum tropischen Regenwald mit der höchsten Artendichte in der ganzen Region. Die Berge sind die Heimat der Batak, einem Stamm der Ureinwohner Palawans. Mehrere Stunden Fußmarsch sind nötig, um sie fernab der Zivilisation zu besuchen. Die Höhle beheimatet außerdem die Seglervögel Salanganen – Lieferanten eines Mythos der chinesischen Küche: Schwalbennester. Noch heute werden sie gesammelt, in El Nido, einem der schönsten Orte der Philippinen. Die höchste Qualität wird in Gold aufgewogen, und das ist es wert: Die Männer von El Nido klettern in den Steilwänden über dem Meer auf der Suche nach dem weißen Gold der Salanganen. (Text: arte)

Apr 25, 2014 45m

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