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Pflege lernen fern der Heimat
Weit weg von ihrer Heimat beginnen Espérance, Minh und Aswin eine Pflegeausbildung in Deutschland. Der schwierige Start in einem fremden Land ist für alle eine große Herausforderung. In der Ausbildung müssen sie nicht nur fachliche Anforderungen genügen. Hinzu kommen sprachliche Hürden, kulturelle Unterschiede und die Herausforderung, sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden. Espérance kommt aus Benin. Menschen zu berühren, nicht nur mit Worten, sondern mit Aufmerksamkeit und Nähe, ist ihr Antrieb.
Deshalb steigt die 25-Jährige jeden Morgen mit einem Lächeln aufs Fahrrad und fährt zur Ausbildung. Im Unterricht helfen ihr Übersetzungsprogramme bei schwierigen Fachbegriffen. Im Pflegealltag setzt sie vor allem auf ihre Empathie: „Ich mache einfach mit, lache mit den Menschen, singe mit ihnen. Im Unterricht lerne ich dann, warum das wirkt und was ich damit bewirken kann.“ Rassistische Erfahrungen hat sie bislang kaum gemacht. Doch die Ausbildung bleibt eine Herausforderung ...